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Cappuccino Latte Art

Cappuccino – Latte Art und Latte Art Topping

Einen perfekten Cappuccino zu präsentieren, ist für Anfänger mühselig. Gelingt es schliesslich, den feinporigen, cremigen und stabilen Milchschaum immer gleich gut herzustellen, beginnt erst das Spielfeld der geübten Kaffeevirtuosen.

Mit schönen optischen Effekten soll ein perfekter Cappuccino auch für die Augen zum Genuss werden. Eine gelungene Verzierung auf der schaumigen Haube wird zum persönlichen Markenzeichen; ein Verkaufsargument, das sich nicht aufdrängt sondern herumspricht. Latte-Art-Design wird inzwischen sogar als Spitzensport betrieben; beispielsweise am World Latte Art-Contest. In der Latte-Art-Disziplin müssen die Baristi innert acht Minuten je zwei perfekte Cappuccini, Espressi Macchiati und Signature Drinks zubereiten.

Bei den beiden ersten Getränkearten bewertet die Jury den Geschmack und die durch sichere Handführung gegossene Zeichnung wie ein Herz, Tännli oder Blatt. Bei den Eigenkreationen, den «Signatures», darf die Oberfläche nachträglich dekoriert werden. Feinzeichnen und Akzentuieren einer Schaumkreation mit Chocosirup unter Verwendung eines Holzstäbchens nennt man «Latte-Art-Topping». «Kunst ist das zielsichere Eingiessen des Milchschaums, nicht das Topping», sagt Martin Egger, der diesjährige Vertreter der Schweiz an der Weltmeisterschaft.

Latte Art Topping

«Aber auf dem Weg zur perfekten ‹Milk-Art› bieten schöne Topping-Kreationen bereits Erfolgserlebnisse und gelingen mit weniger Zeitaufwand auch im Tagesgeschäft», ergänzt Latte-Art-Meister Daniel Heiniger. Damit die aus der Flasche gedrückte Schokoladensauce feine Linien zeichnet und nicht zerfliesst wie Tinte auf einem Fliessblatt, ist stabiler Milchschaum unbedingte Voraussetzung. Übung macht den Meister oder die Meisterin!